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Teilsanierung Hallenbad Gensingen

Planungs- und Bauzeit: 2017 – 2020

Bauherr: VG Sprendlingen-Gensingen

Bestandssituation:

Der äußerst kompakte Baukörper wurde 1972/1974 als Betonkonstruktion mit Spannbetondachträgern erbaut. Die Waschbetonfertigteilfassaden sind seit den 90er Jahren mit zusätzlicher Wärmedämmung und einer Trapezblechfassade verkleidet.

Das 25-Meter-GFK-Becken im Obergeschoss kann mit leichten Reparaturen einschließlich der vorhandenen Badewassertechnik weiter betrieben werden. Die für heutige Anforderungen inzwischen unbrauchbare Lüftungsanlage war für die Aufrechterhaltung des Badebetriebs unweigerlich zu erneuern.

Der um ca. das 20-fache gestiegene Platzbedarf erforderte den Einbau einer platzoptimierten, neuen, aufgeständerten Technikzentrale in die Badehalle.

Neben der Betonsanierung, Herstellung des Brandschutzes und der kompletten Erneuerung der Lüftungs-, Sanitär- und Elektrotechnik ergab sich die Chance, einen neuen innenarchitektonischen Ausdruck umsetzen zu können und das Bad, das sich nach außen eher nüchtern zeigt, im Inneren mit neuen Materialien und frischen Farbgebungen für den Badegast neu erlebbar zu machen und trotzdem seine ursprüngliche Identität zu respektieren.

Durch den über 40-jährigen Betrieb waren zudem die kompletten Sanitärbereiche veraltet, die Barrierefreiheit deutlich eingeschränkt und der Gesamteindruck des Bades trotz intensiver Unterhaltsmaßnahmen veraltet, stark angegriffen und komplett umzustrukturieren und zu erneuern.

 

Die sommerlichen Schließzeiten reichten nicht aus, um die Maßnahmen darin abzubilden. Als wirtschaftlichere Alternative zu Bauabschnitten entschied man sich für eine durchgehende, kompakte Bauzeit und schloss das Bad für eine Wintersaison.

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